C.H.BECK textura

Ein neues Gesicht für textura

Die Reihe textura startete erstmals 1980 im Verlag Langenwiesche-Brandt in München. Der Verleger Kristof Wachinger-Langewiesche hatte mit den textura-B?nden ein bibliophiles Kleinod in seinem Verlagsprogramm. So sind sie doch von besonderer Art, nicht nur mit ihren namhaften Autoren, sondern auch in ihrer Ausstattung: Individuell auf einen Text abgestimmte Schrifttype, gegl?ttetes Papier, Fabriano-Bütten als Umschlag.?
Am 1. Juli 2010 gab Kristof Wachinger-Langewiesche das lieferbare Programm schlie?lich in die H?nde seines Freundes, des Verlegers Wolfgang Beck. In dessen Verlag sollte die Reihe mit einem neuen Gesicht weiter erscheinen.?Optisch musste eine L?sung gefunden werden die kürzeren, oft "klassischen" Texte, die meist schon vielfach publiziert worden waren, ad?quat in der Gestaltung umzusetzen.
Die neue textura-Ausstattung sollte zum einen literarische Genie?er ansprechen, zum anderen stand auch die Idee des hochwertigen Geschenkbuches im Fokus.?

Das Besondere am neuen Konzept ist die auff?llige und individuelle Einbandgestaltung, bei der die Münchner Agentur?Kunst oder Reklame?auf die lateinische Ursprungsbedeutung des Wortes?textura?(lat. "Gewebe") Bezug genommen hat. Die Einb?nde zieren Streifen in vielfachen Varianten, die sich Schicht um Schicht zu einem Gewebe verbinden.?
Der Agentur geht es vor allem um einen starken Bezug zum Inhalt des Buches und zum Autor, und daher w?hlen sie je nach Sujet ornamentale, bildliche oder fotografische L?sungen wie etwa für die?
Achtzig Gedichte?von Georg Trakl, bei der nur das eindrucksvolle Portr?t des Autors in Frage kam, w?hrend bei Albrecht Haushofers?Moabiter Sonetten?ein Foto der Gef?ngnismauern verwendet wurde.

Text: Konstanze Berner, Art-Direktorin C.H.Beck

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