Daniel Mason: Der Wintersoldat

Der hochbegabte Wiener Medizinstudent Lucius meldet sich beim Ausbruch des Ersten Weltkrieges freiwillig und landet im eisigen Winter 1914 in einem Behelfslazarett in den Karpaten, wo ihm die junge Nonne Margarete erst alles beibringen muss. Als ein schwer traumatisierter, aber ?u?erlich unverletzter Soldat eingeliefert wird, begeht Lucius einen gravierenden Fehler.
Daniel Masons aufwühlender Roman erz?hlt eine Geschichte von Krieg und Heilung, von unverhoffter Liebe, von verh?ngnisvollen Irrtümern und von Sehnsucht und Sühne.

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Daniel Mason, 1976 geboren, ist Schriftsteller und Psychiater, arbeitet als Assistenzprofessor für Psychiatrie an der Universit?t Stanford. Sein Debütroman "Der Klavierstimmer Ihrer Majest?t" (dt. 2003) wurde in achtundzwanzig Sprachen übersetzt und auch fürs Theater und die Oper adaptiert. Eine Verfilmung ist geplant. "Der Wintersoldat" wurde ebenfalls in zahlreiche Sprachen übersetzt.

Website von Daniel Mason

"Man denkt an ?Doktor Schiwago?, ?Der englische Patient?, ?Wem die Stunde schl?gt?, tief und unvergesslich berührend. Mason hat eine gro?artige Welt geschaffen, man genie?t jedes Wort, man wei? wieder, warum das Lesen sich lohnt."
San Francisco Chronicle

Pressestimmen

"Magisch."
Elle

"Ein gleicherma?en aufwühlendes wie unvergessliches Buch (...) Hat die Wucht von 'Doktor Schiwago' und die Z?rtlichkeit von 'Der Englische Patient."
Bayern 5, Roana Brogstitter

"Dieser Roman (…) ist ein poetisches Portr?t einer versunkenen Zeit, eine Wutrede gegen den Krieg, eine Liebesgeschichte, die sogar M?nner rührt, und vor allem ist er spannend."
Brigitte Woman, Katja Jührend

"Besticht durch seine unglaubliche Erz?hlfreude."
Berliner Morgenpost, Roland Brockmann

"Man will keine Seite missen. Gro?artig!"
emotion, Christine Ritzenhoff

"'Der Wintersoldat‘ ist ein Roman, der einen nicht schlafen l?sst, ein Schm?ker im besten, anspruchsvollem Sinn. […] Geschrieben für denkende Menschen, die Sinn haben für europ?ische Geschichte und profunde Recherche.“
Die Rheinpfalz, Gabriele Weingartner

"Von filmischer Sch?nheit."
San Francisco Chronicle

"So real, so reich an Details, dass das Zimmer, in dem ich las, ganz verschwand. Ich wurde in eine verlorene Welt der Vergangenheit versetzt. Spannend, erregend, voller aufwühlender Emotionen."
Andrew Sean Greer, Autor von "Mister Weniger" (Pulitzer-Preis)

"In der Tradition von ?Unterwegs nach Cold Mountain? und ?Doktor Schiwago? – Daniel Masons neuer Roman ist eine glanzvolle und packende Geschichte über Liebe und Krieg und das Wunder menschlicher Widerstandskraft. Mitrei?end und doch intim, brutal und doch z?rtlich. Es raubte mir den Schlaf, brach mir das Herz und erinnerte mich einmal wieder daran, wie sehr ein gutes Buch - ein wirklich gutes Buch - auch die Liebe zum Leben neu entfachen kann."
Julia Glass, Autorin von "Three Junes" (National Book Award)

"Man denkt an ?Doktor Schiwago?, ?Der englische Patient?, ?Wem die Stunde schl?gt?, tief und unvergesslich berührend. Mason hat eine gro?artige Welt geschaffen, man genie?t jedes Wort, man wei? wieder, warum das Lesen sich lohnt."
San Francisco Chronicle

"Ich bin ein Fan Daniel Masons seit ?Der Klavierstimmer seiner Majest?t?. Seine F?higkeiten als Geschichtenerz?hler und als Autor exquisiter Prosa führen dazu, dass man immer mehr davon will. ?Der Wintersoldat? ist eine tour de force. Ich bin vollkommen eingetaucht in die Pracht des k.u.k. Wien, die vereisten Schlachtfelder der Ostfront, in dieser wundersch?nen Geschichte über Liebe und Krieg und über unsere Zerbrechlichkeit und Resilienz im Angesicht beider."
Abraham Verghese, Autor von "Rückkehr nach Missing"

Leseprobe "Der Wintersoldat"

Nordungarn
Februar 1915

Sie befanden sich fünf Stunden ?stlich von Debrecen, als der?Zug auf der menschenleeren Ebene am Bahnhof hielt.?Es gab keinen Ausruf, nicht einmal ein Pfiff ert?nte. W?re da?nicht das von Schnee bedeckte Schild mit dem Namen des Orts?gewesen, h?tte er ihre Ankunft nicht einmal bemerkt. Da er befürchtete, dass der Zug schnell weiterfahren würde, griff er hastig nach Tasche, Mantel und S?bel und dr?ngte sich zwischen?den Passagieren auf dem Gang hindurch. Er war der Einzige, der?hier ausstieg. Weiter hinten luden Schaffner zwei Kisten auf den?schneebedeckten Bahnsteig, klatschten in die H?nde, um sich?aufzuw?rmen, bevor sie wieder an Bord sprangen. Dann setzten?sich die Waggons rasselnd in Bewegung. Die Sch??e seines Wintermantels begannen zu flattern, als die Bahn Fahrt aufnahm;?Schnee wirbelte um seine Knie.?
Im Bahnhofsgeb?ude wartete der Husar mit den Pferden auf?ihn. Ihre Ohren berührten die niedrige Decke; ihre langen Gesichter hingen über einer Bank, auf der drei B?uerinnen hockten. Sie verschr?nkten die gefalteten H?nde über ihren Bl?hb?uchen wie fette M?nner nach einem opulenten Mahl. Ihre?Fü?e baumelten knapp über dem Boden. Frau, Pferd, Frau,?Pferd, Frau. Der Husar blickte ihn schweigend an. In Wien hatte?Lucius paradierende Regimenter mit Federbuschbewehrten Helmen und farbenpr?chtigen Sch?rpen gesehen, doch dieser Mann?trug lediglich einen dicken, grauen Mantel und eine zerschlissene, mehrfach geflickte Pelzmütze.?

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