Wespennest

Die Zeitschrift Wespennest z?hlt zu den wichtigsten Publikationen im Bereich der Literatur und der Essayistik und setzt seit über vier Jahrzehnten ?als Schwerpunkt die Reflexion? (Norbert Mayer, Die Presse).

Wespennest entwickelte sich als Projekt einer Autorengruppe im gesellschaftskritischen Kontext der Wiener 68er-Szene. Der Stachel im Titel zeugt vom Zeitgeist der sp?ten Sechzigerjahre. 1969 gegründet, k?mpft man für eine ?ffnung der Kultur und beteiligt sich – oft auch mit den Mitteln des Pamphlets und der Polemik – an den Debatten um das Verh?ltnis von Kunst und Politik, die engagierte Dichtung und eine Literatur der Arbeitswelt.

Der aufkl?rerische Impuls und der Wunsch nach ?ffnung bleiben bestehen. Mit den 1980er-Jahren tritt neben das Interesse an der deutschsprachigen Literatur verst?rkt die Hinwendung zu Autorinnen und Autoren, deren literarische Texte, Essays und Reportagen im deutschen Sprachraum bislang unbekannt sind. Diese Tendenz findet in vielen L?nder-Heften ihren Niederschlag und ist begleitet von der aktiven Mitgestaltung eines europ?ischen Zeitschriftennetzwerks, das schlie?lich auch als Online-Medium (www.eurozine.com) institutionalisiert wird.

Als Zeit-Schrift tritt Wespennest heute in erster Linie einer Sinnaufl?sung entgegen. Ihre Wandelbarkeit und publizistische Ausdauer versteht, wer sie als vielf?ltigen Versuch liest, einer komplexen Welt literarisch Rechnung zu tragen. Als Laboratorium, in dem künstlerische und intellektuelle Beitr?ge herausfinden m?chten, wer wir sind – und wie wir darüber schreiben k?nnen. Aktuelle Debatten in den Geistes- und Sozialwissenschaften haben dabei viele Schwerpunktsetzungen der letzten Jahre – von den ?anarchistischen Welten? zu den ?Spielformen des Widerstands?, vom Verh?ltnis ?Mensch und Maschine? zur ?Entfremdung?, vom ?Phantomschmerz Europa? zu ?Kultur erben? – angeregt.

Weitere Informationen, Leseproben einzelner Texte als PDF sowie eine direkte Bestellm?glichkeit finden Sie unter www.wespennest.at


Herausgeberinnen und Redaktion

Andrea Roedig, Andrea Zederbauer
Thomas Eder (Buchbesprechungen), Walter Famler, Jan Koneffke, Reinhard ?hner (Foto), Ilija Trojanow


Bezugsbedingungen
ISSN 1012-7313
Erscheint zweimal j?hrlich, in den Monaten Mai und November, im Umfang von je 112 Seiten mit Abbildungen.
Format: 23 x 30 cm
Preis des Einzelheftes: € 12,-


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